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8. In Paraguay trennen sich viele Paare

Heikles Thema. Hier ein paar gesammelte, nicht repräsentative Meinungen:

"In Paraguay werden die Karten neu gemischt. Viele Partnerschaften, die hier enden, Hand aufs Herz, waren auch in Deutschland nicht mehr das Gelbe vom Ei."

"Woran liegt es denn, daß viele deutsche Männer den paraguayischen Frauen hinterher schauen? Reiner Instinkt und Schwärmerei für alles Schöne! Meist beschränkt es sich ja darauf, aber einige gehen in die Tiefe, haben Verhältnisse, paraguayische Freundinnen, einige wenige auch paraguayische Ehefrauen."

"Hier ist der Wettbewerb härter! Die paraguayischen Frauen sind eben noch weiblicher. Sie sind nicht unbedingt alle hübsch, auch nicht alle superschlank, aber sie sehen noch wie Frauen aus! Ein völlig neues Lebensgefühl! Sie tragen ihr Haar, wie Männer sich die Haare der Frau wünschen: lang! und nicht wie Demi Moore in Die Akte Jane!"

"Paraguayische Frauen tragen figurbetonte, modische Kleidung, und sie wissen sich anmutig zu bewegen. Sie tragen RÖCKE, auch kurze!! Deutsche Frauen wissen vermutlich gar nicht mehr, wie die aussehen oder wo es die gibt."

"Hosen, weite Pullis und Strumpfhosen sind eine tolle, praktische Erfindung, aber hier sprechen wir doch vom Wettbewerb weiblicher Reize und dem Vermögen, das Tier "Mann" in einer Konkurrenzsituation zu halten. Mit Latzhose, kurzen Haaren, Jesus-Latschen und Katze auf dem Schoß kommt man nicht mal aus dem Startblock!"

"Paraguayische Frauen sind witzig, unterhaltsam und selbstbewusst, aber sie haben auch kein Problem damit, in die Rolle der Hausfrau zu schlüpfen, zu kochen, zu putzen, die Kinder zu versorgen, den Mann zu verwöhnen, ihm ein Heim zu bieten und in dem Glauben zu lassen, er wäre der Herr im Hause. Nein! Ich bin kein Sexist!!"

"Ich behaupte, mancher Mann hier, er mag es zugeben oder nicht, schmückt sich mit seiner paraguayischen Gefährtin wie mit einer hübschen Feder. Am Anfang jedenfalls. Später betrügt sie ihn vielleicht, raubt ihn aus oder heiratet ihn. Dann kehrt auch da die Normalität ein, aber nicht so wie in Deutschland!"

"Die letzte Blondine mit tollem langen Haar, die ich in Deutschland sah, war ein Mann!"

Ein schwieriges, emotionsgeladenes Thema, das sicher von der individuellen Lebenssituation und Beziehungstiefe abhängt. Ob das Trennungsrisiko in Paraguay größer, die Trennungsbereitschaft höher ist, die einheimischen Frauen sexier sind, die deutschen Männer hier ihren zweiten Frühling fühlen?

Ich persönlich vermute, aber das ist meine ganz persönliche Meinung, dass wir auch hier das Phänomen der Realitätsverweigerung sehen, wo mancher Mann dem Irrtum aufsitzt, die attraktive Frau Anfang zwanzig an seiner Seite fahre auf seine Halbglatze, den Bauchansatz, die Erotik des Rentenalters und sein holpriges Spanisch ab.

Gleichzeitig scheint mir Paraguay, hier als Synonym für jeden Neuanfang mit Aufbruchstimmung, Schwung und Euphorie irgendwo auf der Welt, so eine Art "Katalysator" zu sein, der Entwicklungen verstärkt und akzentuiert und damit auch Beziehungen sich schneller entwickeln läßt, in die eine wie die andere Richtung.

Also sollte man für das Scheitern des einen oder anderen in beruflicher, finanzieller oder privater Hinsicht nicht vorrangig die Schuld in Paraguay suchen sondern zunächst einmal unvoreingenommen die eigenen privaten Verhältnisse daraufhin durchforsten, was da in den letzten Jahren so alles unter den Teppich gekehrt, beschönigt oder einfach ausgeblendet wurde.

Ketzerisch könnte man sagen: wenn Sie hier Ihren Mann oder Ihre Frau loswerden (auch das gibt es!), dann seien Sie doch froh, denn diese Beziehung hätte in einer Notsituation doch sowieso versagt! So haben Sie zumindest beizeiten die Chance auf einen Neuanfang und müssen mit dem Schnösel nicht auch noch alt werden!

Was mich andererseits auf die Palme treibt, ist die häufig von i. d. R. erst seit kurzem in Paraguay wohnenden Deutschen ungefragt geäußerte weltmännische Meinung, daß in Paraguay doch sowieso jede (wohlgemerkt: jede) Frau käuflich sei.
Ja, was soll man dazu noch sagen? Zumal, wenn man selbst mit einer tollen paraguayischen Frau seit Jahren glücklich verheiratet ist?
Man kann sich vor so viel Weisheit entweder nur noch verneigen oder zu bedenken geben, daß der, der sich mit Dreck umgibt und für ein paar Guaraníes im Puff-Milieu suhlt, kaum einen anderen Eindruck gewinnen kann.
Derbe Worte, aber ich denke, diese sind bei soviel Arroganz und pauschaler Geringschätzung angebracht.
Einige Leute sollten sich fragen, warum sie eigentlich hier sind und ob sie nicht besser wieder in ihre Heimat zurückkehren sollten, wo doch alles so perfekt ist. Vermutlich, weil sie auch in ihrer Heimat schon unerwünscht waren.
Bei mir jedenfalls rufen solche Kommentare ein spontanes Ekelgefühl hervor, und ich breche den Kontakt zu solchen Leuten rigoros ab. Das kann kein Verlust sein!


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